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Advent
Volle Fahrt voraus: Dieser Artikel ist sehr informativ und empfehlenswert!

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Termin

Dieser Brauch ist vom Sonntag, 27. November 2011 bis zum Samstag, 24. Dezember 2011.




Das Wort „Advent“ leitet sich vom lateinischen Wort „adventus“ ab, was soviel heißt wie „Ankunft". Die Adventszeit umfasst die vier Sonntage vor Weihnachten.

Ablauf

Adventsbräuche

Sehr verbreitet sind heute der Adventskalender und der Adventskranz. Adventslieder spiegeln die mit der Zeit vor Weihnachten verbundenen Erwartungen und thematisieren biblische Episoden der Zeit vor Christi Geburt, wie die Herbergssuche. Klöpfel-Bräuche werden heute nur in manchen Regionen ausgeübt, z.B. in einzelnen Orten in Schwaben und Südbayern. Kinder gehen dabei von Haus zu Haus, klopfen an und machen mit Sprüchen und Liedern auf die Erfüllung biblischer Prophezeihungen und das Kommen der Weihnachtszeit hin. Aber die Reihe der Bräuche ließe sich noch stark erweitern.

Zur Grundstimmung der Adventszeit gehören eigentlich Fröhlichkeit und Stille. Dagegen steht die Hektik vor Weihnachten.

Weltliche Adventsfeiern

Im Advent finden Advents-, Weihnachts- und Nikolausfeiern statt. Veranstalter sind Betriebe, Vereine und andere Gemeinschaften, die meist mit dem Berufsleben und der Ausbildung zu tun haben (Kindergarten, Schule, Jugendgruppe). Da herrscht in der Regel fröhliche Stimmung, die in vielen Fällen unterstützt wird von Musik, unterhaltsamen Einlagen wie Nikolaus-Auftritten, aber auch - was ja eigentlich nicht zum Fasten passt - reichlich Essen und Alkohol kann eine Rolle spielen. Ob die Feiern zugleich ein besinnliches Moment haben, das dem Advent als christlicher Besinnungszeit angemessen ist, hängt von der Absicht des Veranstalters ab.


Hintergrund-Infos

Einführung und Dauer der Adventszeit

Für das Ende des 4. Jahrhunderts nach Christus ist zum ersten Mal das Abhalten einer adventsähnlichen Zeitspanne schriftlich nachgewiesen: In Gallien und Spanien war es üblich, sich drei Wochen auf das Weihnachtsfest vorzubereiten. Dies geschah durch Fasten, gute Taten und den häufigen Besuch einer Kirche.

Im 6. Jahrhundert wurde der Advent nachweislich auch in Rom gefeiert. Papst Gregor I. (540 bis 604 n. Chr.) verkürzte die zuvor wahrscheinlich über sechs Sonntage hinweg anhaltende Adventszeit auf vier Sonntage. Für die ganze Kirche in Liturgiebüchern vorgeschrieben war die Adventszeit allerdings erst nach dem Konzil von Trient, das 1545 bis 1563 stattfand.

Die Stadt Mailand hält bis heute an einem sechswöchigen Advent fest.


Siehe auch

Barbarazweige

Nikolaus

Weihnachtsmannfreie Zone

Literatur

  • Becker-Huberti, Manfred: Lexikon der Bräuche und Feste. 3000 Stichwörter mit Infos, Tipps und Hintergründen für das ganze Jahr. 4. Aufl. Freiburg im Breisgau 2007.
  • Hammel, Ingrid: Christliche Bräuche und Symbole. Eine Zusammenstellung, Hilfe und Anleitung zur Pflege und Erhaltung christlicher Bräuche. Mit Beispielen aus der Stadt und der Umgebung von Schwäbisch Gmünd. Schwäbisch Gmünd 1988.
  • Kirchhoff, Hermann: Christliches Brauchtum. Feste und Bräuche im Jahreskreis. München 1995.
  • Pötzl, Walter (Hg.): Brauchtum. Von der Martinsgans zum Leonhardiritt, von der Wiege bis zur Bahre. Augsburg 1999.
  • Seethaler, Susanne: Unsere bayerische Lebensart. Echtes Brauchtum von A-Z. München 2004.

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Diese Seite wurde zuletzt am 31. Mai 2011 um 16:10 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 3.946-mal abgerufen (to Cache).
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