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Termin
Dieser Brauch ist am Sonntag, 1. März 2009.
Das Scheibenschlagen ist ein Brauch, der am Funkensonntag, dem ersten Fastensonntag stattfindet. Bekannt ist er in Gegenden, in denen es auch Funkenfeuer gibt.
Ablauf
Beim Scheibenschlagen werden brennende Holzscheiben in die Luft geschleudert. Es beginnt in der Abendämmerung. Jede Scheibe wird entweder mit einem Gruß des Schlägers an eine andere Person oder mit einem kleinen Vers in die Dunkelheit geschleudert. Der Ort an dem das Feuer entzündet wird und die Scheiben geschlagen werden heißt in vielen Orten Scheibenbühel. Das Scheibenschlagen organisieren meist Vereine , die Funkenzünfte, Pfadfinder oder die Freiwilligen Feuerwehren.
Hintergrund-Infos
Der älteste Beleg für den dem Funkensonntag statt findenden Feuerbrauch stammt aus dem lateinischen Brandbericht des Bendediktinerklosters Lorsch aus dem Jahr 1090. Laut Bericht wurde der Brand des Klosters durch eine brennende Holzscheibe entfacht, welche die Burschen am Abend des 21. März 1090 geworfen hatten. Weitere Belege aus dem 15 Jahrhundert sowie des 16. und 17. Jahrhunderts belegen die einstige Verbreitung des Brauchs. Erst mit der Aufklärung wurde er zurück gedrängt.
Weblinks
- http://www.dein-allgaeu.de/kultur/kultur_sagen_maerchen.html
- http://www.hindelang.net/index.shtml?brauchtum
- http://www.kristberg.at/Funken.html
Literatur
- Kumpfmüller, Judith / Steinbacher Dorothea: Das bayerische Brauchtumsjahr. Lebendige Folklore zwischen Frankenwald und Watzmann. Heyne / Ludwig
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